Consciousness and Drugs
From Kjells
THC verändert die Wahrnehmung in der Form, dass das Bewusstsein in seiner Fähigkeit gehemmt wird, sensorischen Input direkt und automatisch in bestehende Schemata einzuordnen. Stattdessen bewegt sich die Aufmerksamkeit auf einer Ebene, die sowohl Zugang zu den sonst automatisch erfolgenden Kategorisierungen hat, als auch zu einer großen Vielzahl anderer Richtungen, in denen Assoziationen laufen, die aber im Normalzustand völlig ausgeblendet sind, es sei denn, einzelne werden explizit zum Bewusstseinsinhalt.
"the temporary relinquishing of conscious controls liberates the mind from certain constraints which are necessary to maintain the disciplined routines of thoughts but may become an impediment to the creative leap; at the same time other types of ideation on more primitive levels of mental organization are brought into activity." (Koestler, 1964, S.169) Das ist seine Erklärung, warum manchmal wissenschaftliche Entdeckungen dem unbewussten Geist entspringen und nicht der rationalen Überlegung. Für mich ist das eine schöne Beschreibung für die Situation, in der man THC intus hat und dann sehr kreative Sachen denken und erkennen kann.
- Zum Wechselspiel von bewussten und unterbewussten Prozessen, siehe Umilta & Moscovitch (1994): Umilta, C. & Moscovitch, M. (1994). Attention and Performance: XV. Conscious and Nonconscious Information. Cambridge, MA: MIT Press.
- oder auch:Perception without awareness: perspectives from cognitive psychology. by Merikle, Smilek & Eastwood. (2001). In: The Cognitive Neuroscience of Consciousness.

